Status-Erfassung in Kunden-Portalen — einmal statt zwölfmal
Jedes Status-Ereignis wird einmal strukturiert erfasst und automatisch in jedes Großkunden-Portal verteilt — mit zutreffendem Mapping, Belegkette und SLA-Messung.
Über den Kunden
Die Spedition betreibt ein eigenes TMS und bedient ein Dutzend Großkunden, die ihre Status-Updates jeweils in ihr Portal eingetragen haben wollen — jeder Kunde mit eigenem Schema, eigenen Status-Codes und eigener Login-Welt: Lieferanten-Portale, Cloud-Plattformen, EDI, CSV per SFTP.
Die Herausforderung
Disposition und Innendienst tippten jedes Status-Ereignis mehrfach ein — einmal im TMS, dann in jedes betroffene Portal. Bei tausenden Sendungen pro Woche und 4–8 Ereignissen je Sendung blockierte das die operative Steuerung.
„Verladen“ hieß überall etwas anderes: im TMS „verladen“, in Portal A „LOADED“, in Portal B „AT_DOCK_LOADED“, in der EDI der IFTSTA-Code „6“. Das Mapping-Wissen steckte im Kopf der Disposition.
Pönalen bei SLA-Verletzung (50–500 EUR pro verpasstem Status) waren operativ Standard. Jeder neue Großkunde bedeutete ein neues Portal-Projekt mit wochenlanger Mapping-Klärung.
„Wir haben aufgehört, dieselbe Information ein Dutzend Mal abzutippen. Und wenn ein Kunde wegen einer Pönale anruft, zeigen wir ihm die komplette Spur — mit Zeitstempel.“
Die Lösung
Piko erfasst die TMS-Aktivität als strukturiertes Statusereignis — Sendung, Status-Typ, Zeitpunkt, Ort — und verteilt es automatisch auf die relevanten Portale, jedes mit dem zutreffenden Mapping aus Feld-Übersetzung, Status-Code und Zeitzone.
Jede Portal-Übergabe trägt Belegquelle und Mapping-Version mit, sodass bei einem Pönale-Streit die volle Spur sichtbar ist. Das Mapping ist eine kuratierte Datei pro Portal — vom Account-Management pflegbar, ohne Software-Release.
Das TMS bleibt System-of-Record; Aktivitäten werden gelesen, nicht überschrieben. Die Disposition greift nur bei Edge Cases manuell ein, Routine-Status laufen automatisch.
Das Ergebnis
Aus sieben Minuten manueller Mehrfach-Eingabe pro Verlade-Ereignis wurde eine automatische Verteilung — die Disposition steuert wieder operativ, statt Portale zu befüllen.
Die SLA-Quote pro Großkunde ist messbar geworden: Differenz zwischen TMS-Erfassung und Portal-Übergabe, pro Status-Typ, pro Monat.
Ein neuer Großkunde ist heute eine neue Mapping-Datei, kein neues Integrations-Projekt — die Begriffs-Welt „Sendung / Stop / Statusereignis / Mapping“ trägt beliebig viele Portale.
- 1×
- erfassen statt 4–6× pro Ereignis tippen
- Voll
- Belegkette für jeden Pönale-Streit
- +N Portale
- ohne neues Integrations-Projekt
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