Vierzehn Mitarbeitende aus KAM und Support, Einkauf und Disposition, IT und Produkt, Sales und Geschäftsführung haben am 11. August 2026 mit dem DeepListen-Agenten gesprochen, im Durchschnitt eine halbe Stunde. Alle Gespräche sind in diese Auswertung eingeflossen.
Im Standardbetrieb gilt Mercura als stabil. Reibung entsteht dort, wo ein Programm über den Standard hinausgeht, und das ist bei fast jedem Kunden der Fall. Vier Befunde ziehen sich durch alle Bereiche.
Erwartbare Funktionen fehlen. Die Lücken werden mit Workarounds geschlossen, die Daten in zwei Systemen parallel gepflegt. Inkonsistenzen fallen erst beim Kunden auf.
Die Schnittstelle ist unzureichend dokumentiert. Was eine Funktion tut, wird ausprobiert oder beim Anbieter angefragt, mit Wartezeiten von mehreren Werktagen.
Die Oberfläche reicht für den Betrieb nicht aus. Wiederkehrende Aktionen laufen von Hand über die Schnittstelle. Das können wenige, es dauert, und es erzeugt Fehler.
Kunden werden abgelehnt. Mindestens drei Programmanfragen mit attraktivem Volumen konnten wegen fehlender Funktionen nicht angenommen werden. Das stand bisher in keinem Bericht.
Der Zusatzaufwand steht in keinem Ticket und keiner Kostenrechnung. Er existiert in den Köpfen der Betroffenen. Fälle, Zeiten und Zitate in Kapitel 6 und 7.